Gesellschaft

Erwartungen an eine Generation

Wer sind wir? Erwartungen an eine Generation

Gesellschaften haben sich im Laufe der Jahre und Jahrzehnte immer wieder verändert. Während es in früheren Zeiten in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland teilweise revolutionärer zuging als heutzutage, scheint es, dass die sogenannten Generationen „Y“ und „Z“ in den Sumpf der digitalen Trägheit verfallen und die Utopiefähigkeit zu verlieren drohen.
In den Nachrichten wird jeder einzelne tagtäglich mit nationalen sowie globalen Krisen, Missständen oder Konflikten konfrontiert, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Doch inwieweit beeinflussen diese Geschehnisse die verschiedenen Teile der Gesellschaft?
Wir Studierenden stehen zum Beispiel kurz vor dem Abschluss, haben ihn womöglich bereits in der Tasche oder konnten uns sogar schon auf dem Parkett des Berufslebens beweisen. Wollen und/oder können wir diese Umstände nicht aktiver wahrnehmen und gestalten?
Anerkennung getreu dem Motto: „Ja es gibt es, aber was soll ich schon groß daran ändern“, ist zu wenig. Wo stehen wir jetzt und welchen Platz will unsere Generation in den kommenden Jahren einnehmen? Wie können wir die Werte der Zukunft definieren, die es uns ermöglichen in Frieden zusammenleben zu können? Welche Erwartungen stellen Wirtschaft, Politik, aber auch ältere Generationen an uns?
Solche Fragen kommen auf, da innerhalb eines Generationswechsels in einer Gesellschaft nicht nur Erfolge übertragen werden, sondern auch Verantwortung. Eine Verantwortung, die Risiken, aber auch Hoffnung birgt und es liegt an der heutigen Gesellschaft sowie den nächsten Generationen in welche Zukunft uns dies führt.
Gemeinsam möchten wir daher systematisch diskutieren und herausfinden, vor welchen Herausforderungen unsere Gesellschaft in den kommenden Jahren konkret steht und insbesondere mit welchen Denk- und Herangehensweisen diese nachhaltig zu lösen sind. Um Fortschritt nicht allein der Technik und Ökonomie zu überlassen ist es Imperativ, dass sich jeder an die eigene Nase fasst und zur Verbesserung der Gesellschaft beiträgt.

 

 

Who are we? Expectations towards a generation

Societies have changed again and again over the years and decades. While in earlier times in the history of the Federal Republic of Germany it was partly more revolutionary than today, it seems that the so called generations “Y” and “Z“ fall into the swamp of digital lethargy and threaten to lose their utopian capability.

In the news, each individual is confronted on a daily basis with national and global crises, grievances or conflicts that cannot be more different. But to what extent do these events influence the different clusters of society? We students maybe are about to graduate, already have our degree or had the chance to gain knowledge on the job.

Are we not willing to, and/ or can’t we actively engage in the changing of the conditions around us? Abiding the motto: “Yes, these things happen, but who am I to change them?!”
Where do we stand now and what place will our generation take in the upcoming years? How can we define the values of the future that will enable us to live together in peace? What do economy, politics and past generations expect from us?

Such questions arise while a generational change takes place in a society, which then passes along previous successes as well as new responsibilities. This responsibility not only comprises risks, but also hope and it’s up to todays- and the futures society to guide us into an ambiguous future. Together, we would therefore like to systematically discuss and find out what challenges our society will face in particular in the coming years, and what ways of thinking and approaches can be used to find sustainable solutions. To not relinquish the progress to technology and economy, it is of utmost importance for everyone to act for themselves and contribute to the improvement of society.