WIRTSCHAFT

Neue Seidenstraße

Neue Seidenstraße

– Chancen und Risiken des chinesischen Expansionsdrangs 

Wie ein gewaltiger Gürtel soll Chinas Großprojekt „OneBelt, OneRoad“ in Zukunft Kontinente miteinander verbinden und Handelswege über Land und See schaffen. Für Präsident Xi Jingping und sein Volk bietet das größte Infrastrukturprogramm aller Zeiten die Chance, China zur weltweiten Handelsmacht und zum wirtschaftlichen Dreh- und Angelpunkt zu machen. 

 

Die von den Chinesen ausgerufene „Neue Seidenstraße“ führt auch durch Länder und Regionen, die potentielle Investoren bislang aufgrund  politischer und wirtschaftlicher Risiken gemieden haben. Pakistan, Griechenland und Tansania stehen stellvertretend für zahlreiche Länder, in denen China bereits in den vergangenen Jahren milliardenschwere Projekte gefördert hat. Das Land verfolgt eine strategische Außen- und Wirtschaftspolitik, die weltweit seinesgleichen sucht und verspricht dabei eine vernetzte Welt, die allen Völkern „einen echten Mehrwert“ bringt.   

 

Doch während Befürworter die großen Vorteile der „Neuen Seidenstraße“ loben, wachsen bei den Kritikern die Zweifel am Vorhaben Chinas. Wer profitiert langfristig von den Investitionen? Droht ärmeren Ländern eine Schuldenfalle, da sie nicht im Stande sind, milliardenschwere Kredite zurückzuzahlen? Und wie viel politisches Interesse steckt hinter den wirtschaftlichen Entscheidungen Chinas? Die Debatte um die internationalen Handelsbeziehungen mit China im Rahmen der „One Belt, One Road“ ist auch in Europa im vollen Gange, doch noch fehlt eine einheitliche Linie. Wie positioniert sich Deutschland und die EU zu Chinas Plänen? Diese und weitere Fragen zum Thema „Neue Seidenstraße“ wollen wir in der Wirtschaftsdiskussiondiskutieren.  

Mehr dazu vom 19.-21. März beim Mannheim Forum 2020!