Ruprecht Polenz

ehemaliger CDU-Generalsekretär

Ruprecht Polenz, geboren 1946 in Denkwitz in der Oberlausitz und aufgewachsen in Unterfranken, ist CDU-Politiker und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde.

Nach dem Wehrdienst (Leutnant d.R.) begann er ab 1968 in Münster ein Jurastudium, das er 1976 mit dem zweiten Staatsexamen abschloss. Seit seinem Studium ist er politisch engagiert, unter anderem im Studentenparlament, als Landesvorsitzender des Rings Christlich-Demokratischer Studenten in Nordrhein-Westfalen sowie in der Jungen Union. Von 1975 bis 1994 war er Mitglied im Rat der Stadt Münster und dort ab 1984 Fraktionsvorsitzender.

Ruprecht Polenz war von 1994 bis 2013 Abgeordneter des deutschen Bundestags. Im Jahre 2000 war er CDU-Generalsekretär und von 2005 bis 2013 Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag. Seit November 2015 ist er offizieller Vertreter der Bundesregierung im Dialog um den Völkermord an den Herero und Nama mit Namibia.

Schwerpunkte seiner Arbeit sind die Außen- und Sicherheitspolitik, regional der Nahe und Mittlere Osten, insbesondere Iran, Türkei und der Nahostkonflikt. Die politischen Auswirkungen des Islam verfolgt er über die Region hinaus mit besonderem Interesse. Besonders wichtig sind ihm gute transatlantischen Beziehungen zu den USA.

Polenz ist einer der aktivsten deutschen Politiker in den sozialen Medien und erreicht dort insbesondere auch eine große junge Zielgruppe für politische Themen. 2020 wurde er mit dem Goldenen Blogger „Newcomer des Jahres“ ausgezeichnet.

Bildcopyright: Deutscher Bundestag, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Ruprecht_Polenz, https://ruprecht-polenz.de, https://www.dgo-online.org/personen/praesident/

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