Boris Palmer

Oberbürgermeister der Stadt Tübingen

Nach dem Abitur studierte Boris Palmer von 1993 bis 1999 in Tübingen und Sydney Mathematik und Geschichte. Als Referent für Umwelt und Verkehr in der Studierendenvertretung engagierte er sich für die Einführung des Semestertickets und der Nachtbusse. Nach dem Studium war er Mitarbeiter im Tübinger Wahlkreisbüro des heutigen Verkehrsministers Winfried Hermann. Im Jahr 2001 wurde Palmer zum Tübinger Landtagsabgeordneten gewählt. Die Fraktion der Grünen bestimmte ihn zum umwelt- und verkehrspolitischen Sprecher und nach seiner Wiederwahl im Jahr 2006 wurde er Stellvertreter von Winfried Kretschmann im Fraktionsvorsitz. Im Jahr 2004 kandidierte Boris Palmer für das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Stuttgart. Als Abgeordneter und OB-Kandidat sprach er sich entschieden gegen Stuttgart 21 aus und nahm deshalb 2010 an der Schlichtung mit Heiner Geißler teil.

Am 22. Oktober 2006 wurde Boris Palmer mit 50,4% im ersten Wahlgang zum Tübinger Oberbürgermeister gewählt. Er gab sein Landtagsmandat im Folgejahr ab. Über Klimaschutz in der Kommune veröffentlichte er 2009 sein Buch „Eine Stadt macht Blau“. 

Kultur

Freitag, SO108